Vergeständnis

Ich muss etwas gestehen. Ich habe Donnerstag nicht mit Rauchen aufgehört.
Ich habe Freitag aufgehört. Und habe es durchgehalten.
Ganze sechsunddreißig Stunden.

Dabei hatte ich mir was gedacht.

Ich hatte gedacht, eine Konferenz zu nutzen wäre hilfreich. Programm und Ablenkung, anstatt zu Haus am Schreibtisch. Ich hatte gedacht, drei Tage allein wären sinnvoll. Keine Sozialkontakte, an denen ich mich reiben kann. Ich hatte gedacht, depressiv zu starten mache nichts. Zumindest keinen Unterschied.

Doch hatte ich vergessen, wie sehr mich Konferenzen stressen. Ich hatte vergessen, wie wenig ich Einsamkeit ertrage. Und ich hatte vergessen, dass es zu depressiv noch Steigerungen gibt.

Doch die größte Fehlannahme war zu denken, die Welt wäre schon verrückt.

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Ein Gedanke zu “Vergeständnis

  1. Hm, ich bin völlig abgekommen das Rauchen an nem „bestimmten“ Tag aufzuhören. Das klappt erfahrungsgemäß echt nur dann, wenn man es wirklich will. Also wirklich das Gefühl hat „ich tue mir was gutes wenn ich nicht mehr rauche“ und in jedem Moment in der Lage ist zu reflektieren wieso man jetzt eine rauchen will. Und das ist echt schwer. Irgendwann hab ichs auch wieder vor, aber erst wenn ich mich so fühle, dass ich es wirklich will und schaffen kann 🙂 So lange seh ichs als fragwürdigen Genuss und als „Frische Luft schnappen“ 😛

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