Eine Woche voller Scheißtage

Es gibt einfach Scheißtage. Tage, an denen nichts richtig läuft. Und man wünscht alles wäre anders. Zu allererst man selbst. Schöner. Schlanker. Schlauer. Aber vor allem effizienter.

Wieder nicht genug geschafft. Wieder zu sehr abgelenkt. Wieder runterziehen lassen.

Das schürt Unzufriedenheit. Und Unzufriedenheit schürt Suchtdruck. Logisch. Wenn ich eh’ nichts richtig kann, kann ich mich wenigstens betrinken. Das kann ich zumindest gut. Richtig gut. Denk ich so. Und tue es trotzdem nicht. Ich habe ja dazu gelernt.

Klar. Alles könnte besser sein. Und zu allererst ich selbst. Aber so ist es nun mal nicht. Und nur weil die Woche scheiße ist, heißt es nicht, dass ich es bin. Sondern nur ein Mensch. Ein nicht ganz perfekter Mensch. In einer nicht ganz perfekten Realität. Der Nachsicht verdient. So wie jeder eigentlich. Und versucht es positiv zu sehen:

Scheißwochen haben auch nur sieben Tage. Und auch die sind irgendwann vorbei.

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4 Gedanken zu “Eine Woche voller Scheißtage

  1. Oh, ja. Auch bei mir hat der Stress und damit Suchtdruck zugeschlagen. Ich dachte, ich kann mir das jetzt mal gönnen. Als kleines Trostpflaster dass, dass alles doof ist. Habe es dann nicht gemacht was aber nur vordergründig gut ist. Nun denke ich mir nämlich „wow, du hast dich nicht geschnitten. Dafür hast du du einmal gut, als Belohnung sozusagen“. Seit ein paar Tagen überlege ich also nun, ob ich heute meine Belohnung einlösen soll.
    Craving ist für den Po (das Wort Ar***, sag ich nicht)!

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      1. Lach das stimmt.
        Das Wort sch*** sage ich im übrigen auch nur wenn es ein Zitat ist oder ich mich hinterher dafür entschuldige. In so fern bin ich dankbar um deinen Sprachgebrauch, so brauch ich diese Wörter nicht nutzen.

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  2. Hört sich nach einer prämenstruellen Phase an. Schau mal nach, ob es bei dir der Fall ist. In so einer Woche sind Bordisymptome nicht gut in den Griff zu kriegen und der Suchtdruck nimmt leicht oberhand. Ich führe seit längerem Kalendertagebuch um mich und mein Umfeld zu alamieren. Hilft gut, oftmals ist es dann so ein Aha-Effekt „PMS, ok ;)“

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