Konferenzen

Konferenzen sind schön. Konferenzen sind toll. Man kriegt Informationen. Hört dutzende Vorträge. Man trifft viele Personen. Führt dutzende Gespräche.

Konferenzen sind schlimm. Konferenzen sind hart. Für mich. Für Menschen mit Sozialphobie. Smalltalk, smalltalk, netzwerken. Grässlich. Grässlich. Furchtbar.

Viele Gesichter, die man kennt. Sich freuen einen zu sehen. Und mein Gesicht, das freut sich auch. Nach außen mehr als innen. Es ist anstrengend. Anstrengend gesellig zu sein. Innen. Denn nach außen merkt man‘s nicht.

Wie bei der Sucht, dem Borderline und all den anderen Störungen. Ist es nur in meinem Kopf. Nach außen dringt es ganz normal. Die große Kraft, die merkt man nicht. Den kognitiven Aufwand.

Und beim Vortrag ebenso. Du schaffst das schon, höre ich immer. Und kann es nicht mehr hören. Natürlich schaffe ich es. Immer. Den Weg dorthin, den merkt man nicht. Die Dramen und Verzweiflung.

Und ist der Vortrag prompt gelungen, sind alle so bestätigt. Siehst Du, war doch kein Problem. Du machst das schon. Wie immer.

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3 Gedanken zu “Konferenzen

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